Gorilla-Neuling

Der Saarbrücker Zoo freut sich über einen Neuzugang bei den Gorillas: Das Gorillaweibchen Bagira aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn lebt seit Ende Januar in Saarbrücken. 

Gorillaweibchen Bagira lebt seit Januar 2018 im Saarbrücker Zoo (Foto: Zoo Saarbrücken) - Zoo

Gorillaweibchen Bagira lebt seit Januar 2018 im Saarbrücker Zoo (Foto: Zoo Saarbrücken) - Zoo

Gorillaweibchen Bagira lebt seit Januar 2018 im Saarbrücker Zoo (Foto: Zoo Saarbrücken) - Zoo

Bagira lebt seit dem 24. Januar im Saarbrücker Zoo. Im Münchner Zoo hatte sie die Rolle des Oberhauptes eingenommen, nach dem der alte Gorillamann, ein Silberrücken, vor drei Jahren gestorben war. Diese Situation machte die Integration von zwei jungendlichen Gorillamännchen schwierig, da diese von „Bagira“ nicht akzeptiert wurden.

So entschloss man sich in Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) das Weibchen in den Saarbrücker Zoo zu bringen, wo eine stabile Gruppe um den erfahrenen Gorillamann „Pesco“ besteht.

Vor dem Transport war eine Tierpflegerin aus Saarbrücken für einige Tage in München, um das neue Tier kennenzulernen und den Transport zusammen mit einem Münchner Kollegen durchzuführen. Der Münchner Tierpfleger blieb danach für zwei Tage in Saarbrücken, um Bagira als vertraute Person die Eingewöhnung zu erleichtern.

Die Zusammenführung von „Bagira“ in die neue Gruppe verlief gut. Pesco verhielt sich für einen Silberrücken vorbildlich und dominant, was für eine natürliche Gruppenstruktur sehr wichtig ist.

Bagira wurde 1985 im Zoo Krefeld geboren und hat bisher sieben Jungtiere zur Welt gebracht. In Saarbrücken leben jetzt vier Gorillas: Silberrücken „Pesco“ (*1988 im Zoo von Appeldorn, Niederlande) und drei Weibchen: „Ruja“ (*1991 im Zoo Zürich), „Dura“ (*1988 in der Wilhelma Stuttgart) und „Bagira“ (*1985 im Zoo Krefeld).